Massentierhaltung & die Umwelt

Gülle aus bäuerlichen Tierhaltungen ist ein wertvoller Dünger. Gülle aus Massentierhaltungsanlagen enthält Rückstände von Antibiotika, Impfstoffen und Hormonen sowie antibiotikaresistente MRSA-Keime. Durch den extremen Gülleanfall sind die Pflanzen nicht mehr in der Lage das gesamte Nitrat aufzunehmen. Die Überschüsse gelangen ins Grundwasser. Steigt der Gehalt über den Grenzwert wird das Trinkwasser ungenießbar. Auch Keimbefall im Trinkwasser ist die Folge der Gülledüngung, welche mit Chlorierung bekämpft werden muss. In der Gülle enthaltenes Ammoniak ist ein wasserlösliches Gas. Es ist als gasförmige Vorläufersubstanz an Feinstaubimmissionen beteiligt und kann sich mit Stickoxiden und Luftschadstoffen verbinden und auch an Pflanzen, Böden und Gebäuden zu Umweltschäden führen.

Wir tragen Verantwortung
für unsere Umwelt.